Clustern

Hallo,
mein Baby ist jetzt 8 Tage alt und clustert sehr viel. Er ist gefühlt den ganzen Tag an der Brust ich schaffe es kaum Zähne zu putzen oder aufs Klo zu gehen. Und wenn er dann von mir wegkommt schreit er nur & lässt sich gar nicht beruhigen. In der Nacht wacht er alle 1-2 Stunden auf & der Schlafmangel kickt richtig weil ich über den Tag auch niht viel schlafen kann.
Kann mir jegendwer Hoffnung geben, dass das irgendwann ein Ende hat? Bin echt verzweifelt ich gebe echt mein Bestes ihn voll zu stillen trotz blutuger & wunder Brust aber ich frage mich wie lange ich es aushalten werde…Vor allem kann ich so gar njcht raus mit ihm weil er nur an die Brust will. Bin echt verzweifelt…

Liebe Grüße an alle Mamis!

Kommentare

  • Das wird besser - bei uns wurde es nach 6 Wochen deutlich einfacher.
    Was mir jedoch zu denken gibt, ist die blutige und wunde Brust. Das musst du wirklich abklären lassen. Stillen sollte nicht schmerzhaft geschweige denn blutig sein. Auch nicht am Anfang. Vielleicht passt die Anlegetechnik nicht oder das Zungenbändchen ist zu kurz, sodass das Baby nicht effektiv trinken kann und satt wird oder ihr habt euch einen Pilz (soor) eingefangen . Schau, dass du schnellstmöglich eine Hebamme oder Stillberaterin kontaktierst und das abklären lässt!
  • lydiaz24lydiaz24

    290

    bearbeitet 21. Juni, 08:43
    Ja es wird besser ♥️
    Manchmal ganz schnell, bei manchen dauert es aber leider ein Weilchen länger.
    An Rausgehen solltest du aktuell noch gar nicht denken, bist ja noch mitten im Wochenbett 🤭

    In welcher Position stillst du denn? Schläft dein Baby mit dir im Bett?
    Das sind nämlich zwei Dinge die den Schlaf schnell verbessern (vermutlich von euch beiden).
    Im Liegen seitlich stillen und im Cuddle Curl schlafen, unter Beachtung der Regeln für sicheres Co-Sleeping.

    Bzgl Schmerzen und blutigen Brustwarzen muss ich @Rosasmom recht geben - das darf nicht sein!
    Ok ist bspw ein kurzer, vergehender Ansaugschmerz oder Druckempfindlichkeit der Brüste wegen Milcheinschuss.

    Wenn die Brustwarzen offen, wund, blutig sind stimmt etwas nicht - und nahezu alles davon lässt sich lösen.
    Andock/Ansaugtechnik - macht dein Baby den Mund weit auf und hat nicht nur die Brustwarze im Mund sondern auch ein gutes Stück vom Warzenhof?

    Eventuell eine andere Position versuchen (Laid Back, Football Haltung, im Liegen…)

    Zungenband kontrolliert - es gibt dafür qualifizierte Logopädinnen und Ärzte, die meisten Kinderärzte bzw Hebammen/Krankenschwestern sind nicht geschult.

    Brustsoor, Vasospasmus und andere Krankheitsbilder, können durch den Kinderarzt oder Stillberatung festgestellt werden.

    Hast du eine Hebamme? Wenn ja, hilft sie dir?

    Schnelle Hilfe bekommst du ansonsten in der Stillambulanz deiner Geburtsklinik oder auch bspw über die LaLecheLiga.

    Alles Gute 🍀
  • Hallo,

    ich hatte anfangs auch blutige wunde Brustwarzen. Ohne bestimmte Ursache (Laut Hebammen, Krankenschwestern und Gyn).
    Stillposition und Andocken haben gepasst, kein Pilz oder ähnliches war vorhanden...
    Das kann schon vorkommen am Anfang, besonders wenn ein Baby extrem viel stillt. Ist aber natürlich sehr unangenehm.
    Und es sollte abgeklärt werden, da ja doch etwas dahinterstecken könnte und du dann so schneller Linderung bekommst.

    Mir hat Lanolin geholfen.
    Ich hab nach jedem Stillen und ggf auch direkt davor Lanolin auf die Brustwarzen aufgetragen. Irgendwann ist es besser geworden. Nach ca. 2 Wochen war es dann gut und ist nicht wiedergekommen.
    (das reine Lanolin mit Wasser, keine Mischungen/Salben/Pads mit anderen Inhaltsstoffen).

    Ja, es wird irgendwann besser.
    Ich kann mich nicht genau erinnern ab wann es deutlich besser wurde. Mit 3 Wochen kam eine Veränderung und nach ca. 8 Wochen vl?
    Spätestens nach etwa 3 bis 4 Monaten wird die Welt so interessant, dass Stillen eh fad wird. Dann wird zumindest tagsüber seltener und kürzer gestillt. Es wird aber jede Woche mit fortschreitender Entwicklung und mehr Erfahrung etwas einfacher.

    Zum Thema Schlaf in der Nacht: Da würde ich dir auch empfehlen direkt neben dem Baby zu schlafen.

    Am besten so, dass Baby mit dem Kopf direkt neben der Brust liegt. Dann geht das Andocken schnell und keiner muss aufstehen. Ab und zu Seite wechseln (zumindest 2 bis 4 Mal pro Nacht, je nach Stillrhythmus, fand ich persönlich ausreichend. Bei jedem mal Stillen zu wechseln fand ich zu schlafraubend.). So kann man im Dösen stillen und kommt zu sehr viel mehr Schlaf.

    Kann dein Partner das Windelwechseln in der Nacht übernehmen?

    Rausgehen kann man, wenn man sich fit genug fühlt, schon. Wenn nicht, dann besser noch nicht. Nach gerade einmal einer Woche ist es dafür noch sehr früh.

    Manche Babys sind dann, wenn man unterwegs ist, sogar viel ruhiger, schlafen lange am Stück und wollen garnicht so häufig stillen währenddessen. Besonders, wenn sie es schön warm haben. (Vorsicht aber vor Überhitzung. Immer gut kontrollieren.)

    Hast du eine Trage? Ich fand die Ergobaby Embrace super am Anfang.
    Da kannst du dein Baby zuhause auch viel reingeben. Das ist sehr praktisch zum Hausarbeit erledigen, und auch um Zähne zu putzen oder aufs Klo zu gehen. Und um in Ruhe Essen machen zu können.
    Lass dir mit sowas aber noch Zeit bis du dich fit genug fühlst. Am Anfang ist Kuscheln und Erholen am wichtigsten. Alles Andere kann warten.

    Aufs Klo gehen und Zähneputzen kann man auch mit Baby am Arm gut mit ein bisschen Übung.
    Oder sich was schnelles zu Essen machen.

    Generell muss man sich bei vielen Sachen einfach trauen am Anfang. Und ausprobieren was für euch beide funktioniert.
    Die ersten Tage und Wochen können ziemlich überwältigend und anstrengend sein. Das ist ok.
    Und man ist extrem müde. Das ist auch ok.

    Stück für Stück wirst du Wege finden es euch beiden leichter zu machen.
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